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STANDORTPOLITIK

Tourismusförderung

Der Tourismus ist für Niedersachsen von herausragender Bedeutung. Der Niedersächsische Industrie- und Handelskammertag (NIHK) spricht sich deshalb dafür aus, auch künftig eine Tourismusförderung für Niedersachsen vorzusehen. „Besonders in Regionen, die ansonsten als strukturschwach gelten, leistet der Tourismus häufig einen besonderen Beitrag und wirkt der Verschlechterung der Arbeits- und Lebensbedingungen entgegen", so Martin Exner, tourismuspolitischer Sprecher im NIHK.

Eine staatliche Förderung der Infrastruktur sowie einzelner Betriebe ist auch vor dem Hintergrund knapper Mittel nicht verzichtbar. Immerhin bietet der Tourismus in Niedersachsen ca. 340.000 Menschen Beschäftigung und sorgt für rund 320 Millionen Euro Steuereinnahmen. In seinem Positionspapier führt der NIHK folgende Maßnahmen auf, durch die in der nächsten EU-Förderperiode 2014 bis 2020 vorhandene Mittel effizienter eingesetzt werden könnten:

  • Durch Fonds, Kredite und Bürgschaften könnte die Tourismusförderung auch bei weiterer Verknappung der Mittel gewährleistet und fortgeführt werden. Für die Förderung einzelner Betriebe sollte ein Tourismusfonds eingerichtet werden.
  • Die Förderung sollte auf weitere Antragsteller, z. B. aus der Gastronomie ausgeweitet werden.
  • Förderprogramme, die z. T. von unterschiedlichen Ministerien verwaltet werden, müssen besser koordiniert werden – immer im Hinblick auf einheitliche touristische Entwicklungsziele.

Das Positionspapier finden Sie in den Downloads.

DOKUMENT-NR. 2678

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16.05.2013

Dienstleistungskonzessionen – Klare Regelung erforderlich

Dass die Europäische Union – ähnlich wie für Bauaufträge – nun auch für die Vergabe von Dienstleistungskonzessionen einheitliche Regeln einführen möchte, hat für einen Proteststurm von Bürgern gesorgt, die eine Privatisierung der Wasserversorgung befürchten. Dabei will die EU nicht entscheiden, ob Leistungen vom Staat oder durch Private erbracht werden, sondern klare Rahmenbedingungen für eine Konzessionsvergabe schaffen. Allerdings sieht der DIHK auch Nachbesserungsbedarf.