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STANDORTPOLITIK

Dortmund-Ems-Kanal - Ausbau der Nordstrecke

Der Ausbau der Nordstrecke des Dortmund-Ems-Kanals als Verbindung der Seehäfen an der Ems mit dem Ruhrgebiet sowie dem deutschen Wasserstraßennetz für den Verkehr mit Großmotorgüterschiffen (GMS) befindet sich in der Planung. Die Wirtschaft, vertreten durch die IHKs Emden, Osnabrück und Münster, leistet im Rahmen einer Sponsoringkampagne einen finanziellen Beitrag zum Vorhaben. Der vorzeitige Ausbau von fünf Schleusen und die Höherlegung von Brücken zwischen Rheine und Lingen ermöglicht die durchgängige Befahrbarkeit des Kanals zwischen dem Ruhrgebiet und der Nordsee mit modernen Großmotorgüterschiffen. Aktuell liegen Einzahlungen und verbindliche Zusagen von regionalen Unternehmen in Höhe von insgesamt 390.000 Euro vor. Damit sind knapp zwei Drittel der angestrebten Summe (600.000 Euro) seit Beginn der Sponsoring-Aktion im Januar 2008 erreicht. Die Sponsoringmittel werden zur Mitfinanzierung der Planung des DEK-Ausbaus eingesetzt. Dies ist Bedingung dafür, dass der Bund bis 2025 rund 350 Millionen Euro in den vorzeitigen Ausbau investiert.

DOKUMENT-NR. 2647

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16.05.2012

EU-Klimapolitik muss verlässlich bleiben

Die Klimaschutz-Ziele der Europäischen Union schienen geklärt, die für ihre Erreichung erforderlichen Maßnahmen festgelegt. Doch nun mehren sich Vorstöße, die Zielmarken heraufzusetzen und die Regeln für den Emissionshandel zu verschärfen – einmal mehr im europäischen Alleingang. Der DIHK warnt nachdrücklich davor, den Unternehmen in Europa Planungs- und Rechtssicherheit vorzuenthalten und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden.