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Gründerreport
(PDF, 136 KB) (Dokument-Nr.: 593)
Im vergangenen Jahr haben mehr Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Die Zahl der Existenzgründungen im Bezirk der IHK ist im Jahr 2010 um etwa 1,4 Prozent gestiegen. Dies ist das Ergebnis des aktuellen IHK-Gründerreports 2011. „Der Aufwärtstrend für unseren Kammerbezirk ist stabil“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Torsten Slink.
3303 Existenzgründer zählte die IHK seit Sommer 2010. Dem stehen 2122 Abmeldungen gegenüber, so dass auch der Gründungssaldo ausgebaut werden konnte: Übertraf die Zahl der Anmeldungen in den vergangenen Jahren die Zahl der Abmeldungen um weniger als 1.000, so sind es in der aktuellen Untersuchung rund 1.200. Ein kleinerer, jedoch wachsender Anteil der Gründungen sind nebenberufliche Selbständigkeiten; dieser Sektor profitiert am meisten von der guten konjunkturellen Lage.
Darüber hinaus gibt der Gründerreport Aufschluss über die Marktbeständigkeit der Existenzgründungen und der Fragestellung, wie viele der neu gegründeten Unternehmen die ersten Jahre am Markt überstehen. „Diese Kennzahlen sind für uns wichtige Anhaltspunkte bei der Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung des gesamten IHK-Bezirks“ sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Torsten Slink.
Wie zu erwarten war haben es vor allem Existenzgründungen im Bereich der Kleingründungen, also etwa Rechtsformen wie Einzelunternehmen oder Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GBR), in den ersten Jahren besonders schwer, am Markt zu bestehen. So existieren heute nur noch etwa 46,5 Prozent der im Jahr 2006 gegründeten Kleinunternehmen. Es lässt sich jedoch auch erkennen, dass hier der Anteil von Existenzgründungen, die bereits im ersten Jahr ihren Betrieb wieder aufgeben, tendenziell sinkt.
Im Vergleich zu den Kleinunternehmen haben Gründungen, die aufgrund ihres wirtschaftlichen Umfangs oder der gewählten Rechtsform ins Handelsregister einzutragen sind (wie etwa GmbHs), eine deutlich höhere Marktbeständigkeit. Rund 65 Prozent der in 2006 gegründeten Unternehmen aus diesem Bereich sind heute noch am Markt aktiv.
„Dieser Unterschied lässt sich vorwiegend auf die erfahrungsgemäß besseren finanziellen Voraussetzungen zurückführen. Darüber hinaus ist zu beobachten, dass sich größere Unternehmen deutlich gründlicher vorbereiten und vor ihrer Gründung das Marktgeschehen sehr genau sondieren“, so Slink.
Die Gründungsintensität (Zahl der Gründungen pro 1.000 Einwohner) liegt im IHK-Bezirk bei einem Wert von 6,3. Deutlich über dem Durchschnittswert liegt die Stadt Papenburg (8,8) und der Landkreis Leer (7,6), am unteren Ende rangiert die Stadt Emden mit 4,9.
Die Klimaschutz-Ziele der Europäischen Union schienen geklärt, die für ihre Erreichung erforderlichen Maßnahmen festgelegt. Doch nun mehren sich Vorstöße, die Zielmarken heraufzusetzen und die Regeln für den Emissionshandel zu verschärfen – einmal mehr im europäischen Alleingang. Der DIHK warnt nachdrücklich davor, den Unternehmen in Europa Planungs- und Rechtssicherheit vorzuenthalten und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden.
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