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Ausbildungszahlen auf Zehn-Jahres-Hoch

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 Die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverhältnisse im Bereich der IHK hat einen neuen Höchststand erreicht: 2.520 Jugendliche haben im vergangenen Jahr ihre Ausbildung begonnen, das sind vier Prozent mehr als im Vorjahr. Seit Beginn des Ausbildungspaktes in 2003 wuchs die Quote sogar um über 40,2 Prozent.


„Vor allem bei den gewerblich-technischen Berufen verzeichnen wir Zuwächse“, sagte IHK-Präsident Dipl.-Ing. Manfred Wendt am Mittwoch bei der Vorstellung des IHK-Jahresberichts in Emden. So sei die Zahl der Neueintragungen allein in den metalltechnischen Berufen um 13,2 Prozent gestiegen. Nach wie vor stark seien die Zugewinne im Handel. In 2011 sei die Zahl der eingereichten Verträge um 70 auf 692 angestiegen. Nach Jahren mit zumeist zweistelligen Wachstumsraten habe das Hotel- und Gaststättengewerbe erstmals einen deutlichen Einbruch zu verzeichnen. Mit 266 Verträgen liege der Rückgang bei mehr als 17 Prozent. Zum Zugpferd der Aufwärtsentwicklung habe sich das Transport- und Logistikgewerbe entwickelt. „Die tragende Bedeutung des Verkehrsgewerbes schlage sich auf die Ausbildungsaktivitäten nieder“, so Wendt. Ein Zuwachs um 25 Prozent auf 221 Lehrstellen sei ein eindruckvoller Beweis. Damit hätten sich die Ausbildungskapazitäten in den vergangenen zehn Jahren vervierfacht.

Der erneute Anstieg der Ausbildungszahlen im vergangenen Jahr sei besonders erfreulich, da die Zahl der Schulabgänger inzwischen abnehme. „Unsere Mitgliedsbetriebe haben zunehmend Schwierigkeiten, geeignete Azubis zu finden“, sagte Wendt. Der doppelte Abiturjahrgang wurde am Markt gut angenommen. Doch trotz der zusätzlichen Bewerber konnten auch 2011 nicht alle Ausbildungsplätze besetzt werden.

DOKUMENT-NR. 3024

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16.05.2012

EU-Klimapolitik muss verlässlich bleiben

Die Klimaschutz-Ziele der Europäischen Union schienen geklärt, die für ihre Erreichung erforderlichen Maßnahmen festgelegt. Doch nun mehren sich Vorstöße, die Zielmarken heraufzusetzen und die Regeln für den Emissionshandel zu verschärfen – einmal mehr im europäischen Alleingang. Der DIHK warnt nachdrücklich davor, den Unternehmen in Europa Planungs- und Rechtssicherheit vorzuenthalten und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden.

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