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WITTMUND
Energiesektor und maritime Wirtschaft entwickeln
Die Wirtschaft im Landkreis Wittmund hat sich gut entwickelt und steht vor weiteren Entwicklungsmöglichkeiten im maritimen und im Energiesektor. Damit der Landkreis seiner zentralen Funktion auf der ostfriesischen Halbinsel gerecht werden kann, bedarf es eines zügigen Ausbaus der Infrastruktur. Das ist das klare Votum einer gemeinsamen Sitzung des Wirtschaftsbeirates Wittmund der Industrie und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK), des Beirates Wilhelmshaven-Friesland der IHK Oldenburg und des Allgemeinen Wirtschaftsverbandes Wilhelmshaven-Friesland e.V.. Die Verbände hatten sich vor kurzem im Offiziersheim des Wittmunder Fliegerhorstes beim Jagdgeschwader 71 „Richthofen“ gemeinsam mit einigen Vorstandsvertretern des Wirtschaftsförderkreises Harlingerland e.V. zu einer Sitzung getroffen, um Chancen und Herausforderungen des Landkreises zu erörtern.
Unter den namhaften Vertretern der Wirtschaft befanden sich unter anderem der IHK-Präsident, Wilhelm-Alfred Brüning, der Vorsitzende des Wirtschaftsbeirates Wittmund und gleichzeitig Präsident des Allgemeinen Wirtschaftsverbandes Wilhelmshaven-Friesland e.V., Martin Steinbrecher, der Vorsitzende des Beirates Wilhelmshaven-Friesland, Tom Nietiedt sowie der Vorsitzende des Wirtschaftsförderkreises Harlingerland e.V., Heino Meenken. Hauptintention dieser gemeinsamen Veranstaltung war es, notwendige Infrastrukturthemen, welche die gesamte Region zwischen Emden und Wilhelmshaven maßgeblich betreffen, in den Fokus zu rücken und sich hierüber auszutauschen. “Die ostfriesische Halbinsel ist ein gemeinsamer starker Wirtschaftsraum und der Landkreis Wittmund profitiert von einer stärkeren Zusammenarbeit“, so Brüning.
Weiterhin wurden in der Gesprächsrunde über etwaige Investitionsvorhaben am Fliegerhorst Wittmund diskutiert- dies geschah vor allem vor dem Hintergrund der nicht zu unterschätzenden Bedeutung des Bundeswehrstandortes für die regionale Wirtschaft.
Im Vorfeld der eigentlichen Sitzung gab es für alle Teilnehmer die Gelegenheit, sowohl das Waffensystem der Luftwaffe - die „Phantom F4“ - als auch einen hochmodernen Flugsimulator aus der Nähe zu betrachten.
Der Hauptgeschäftsführer der IHK für Ostfriesland und Papenburg, Dr. Torsten Slink, referierte ebenfalls über das gemeinsame „Positionspapier Wittmund“ der IHK und des Wirtschaftsförderkreises Harlingerland e.V. Der Beirat Wilhelmshaven/Friesland begrüßte dieses Papier ausdrücklich und wertete es als gute Grundlage für zukünftige, regionalwirtschaftliche Entscheidungen. Martin Steinbrecher, Vorsitzender des Wirtschaftsbeirates Wittmund, resümierte: „Wir stellen uns gemeinsam hinter Forderungen wie den Ausbau der B 210 oder den Bau der A 20. Diese und andere Infrastrukturmaßnahmen sind die Grundlagen für wirtschaftliche Entwicklungsperspektiven im Landkreis und darüber hinaus.“

