Covid-19

Soforthilfe von Land und Bund

Antragstellung bei der NBank

Ab sofort können Sie den Antrag auf „Niedersachsen-Soforthilfe Corona“ sowie das Formular „De-minimis-Erklärung Soforthilfe“ elektronisch per E-Mail an die NBank senden.
Hinweis: Die Formulare lassen sich möglicherweise nicht direkt im Browser öffnen. Speichern Sie die Dateien zuerst auf Ihrem PC ab und öffnen Sie sie anschließend mit dem aktuellen Adobe Acrobat Reader.
Gehen Sie dazu wie folgt vor:
  1. Laden Sie sich den Antrag und das Formular De-minimis-Soforthilfe herunter und speichern Sie diese auf Ihrem PC.
  2. Füllen Sie den Antrag und das Formular „De-minimis-Soforthilfe“ sorgfältig am PC aus.
  3. Senden Sie der NBank den Antrag, das De-minimis-Formular und den geeigneten Nachweis der Unternehmung an folgende E-Mail Adresse: antrag@soforthilfe.nbank.de
WICHTIG: Der Antrag muss elektronisch ausgefüllt werden. Handschriftlich ausgefüllte Anträge werden NICHT BEARBEITET!
Bitte verwenden Sie die E-Mail-Adresse antrag@soforthilfe.nbank.de ausschließlich für die Übermittlung Ihres Antrags. Fragen zu Förderung und Antragsstellung können unter dieser Adresse nicht beantwortet werden.
Wenden Sie sich hierfür bitte an beratung@nbank.de.
Für die Anträge auf den Niedersachsen-Liquiditätskredit gibt es derzeit noch keine technische Lösung, aber die NBank arbeitet mit Hochdruck daran.

Soforthilfe des Landes Niedersachsen ab heute verfügbar

Einmaliger Liquiditätszuschuss für Kleinunternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten
Die Höhe des Zuschusses ist gestaffelt nach der Anzahl der Betriebsangehörigen:
  • bis 5 MA 3.000 Euro,
  • bis 10 MA 5.000 Euro,
  • bis 30 MA 10.000 Euro,
  • bis 49 MA 20.000 Euro
Neben dem Antrag bedarf es einer Eigenerklärung der Antragsteller zur wirtschaftlichen Situation.
Eine Antragstellung ist ab dem 25. März 2020 ab ca. 15 Uhr über das Kundenportal der NBank möglich.

Soforthilfe des Bundes

Die Hilfe betrifft vor allem laufende Betriebskosten wie zum Beispiel Mieten, Kredite für Betriebsräume und Leasingraten. Diese beinhalten folgende Maßnahmen:
  • Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) erhalten einen einmaligen Zuschuss bis zu 9.000 Euro für 3 Monate.
  • Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern (Vollzeitäquivalente) erhalten einen einmaligen Zuschuss bis zu 15.000 Euro für 3 Monate.
Sofern der Vermieter die Miete um mindestens 20 Prozent reduziert, kann der gegebenenfalls nicht ausgeschöpfte Zuschuss auch für zwei weitere Monate eingesetzt werden.

Durch wen die Abwicklung und wo die Antragstellung in Niedersachsen erfolgt, wird in der nächsten Woche bekannt gegeben.
Hinweis:  Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten müssen eine Folge von Corona sein. Das Unternehmen darf vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein. Sprechen Sie mit Ihrem Steuerberater.
Weitere Informationen und eine Übersicht der Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen finden Sie auf der Webseite des Bundeswirtschaftsministeriums.

Sozialschutz-Paket

Um die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise auch für die Personenkreise der Solo-Selbständigen sowie für die Selbständigen mit ihren Angestellten bestmöglich abzumildern, plant der Gesetzgeber derzeit die schnelle Realisierung weiterer unterstützender gesetzlicher  Maßnahmen durch das so genannte Sozialschutz-Paket.
Ganz konkret sollen damit die Bedingungen, unter denen diese Personengruppen Arbeitslosengeld II beziehen können, erleichtert werden. In diesem Zusammenhang rechnet die Bundesregierung derzeit bundesweit mit bis zu 1,2 Millionen zusätzlichen Bedarfsgemeinschaften im Rechtskreis SGB II infolge der Corona-Krise. In Niedersachsen werden durch die Maßnahmen ca. 115.000 Bedarfsgemeinschaften zusätzlich erwartet, im Land Bremen ca. 21.000.
Viele Menschen in Deutschland werden in dieser gesellschaftlich wie auch persönlich prekären Situation dringend auf Leistungen nach dem SGB II angewiesen sein. Den Jobcentern vor Ort kommt damit ein ganz wesentlicher und wichtiger Beitrag bei der Sicherung des Lebensunterhalts für viele Menschen in unseren Kommunen zu, denn sie müssen die Unterstützungsleistungen zeitnah realisieren.

Stand: 27.03.2020