Covid-19

Niedersachsen fördert öffentliche touristische Akteure

Im Rahmen des Sonderprogramms Tourismus und Gastronomie des Landes Niedersachsen sollen unter anderem von der Covid 19-Pandemie betroffene öffentliche touristische Akteure unterstützt werden. Dazu hat das Land entsprechende Richtlinen veröffentlicht bzw. angepasst.
Im Rahmen des Sonderprogramms Tourismus und Gastronomie des Landes Niedersachsen, das mit insgesamt 120 Millionen Euro aus dem zweiten Nachtragshaushalt finanziert wird, sollen unter anderem von der Covid 19-Pandemie betroffene öffentliche touristische Akteure unterstützt werden. Unter anderem wurden die „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) durch touristische Maßnahmen“ und die „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung touristischer Projekte“ so angepasst, dass bereits begonnene oder geplante Projekte nicht an der derzeitigen Finanzlage der Akteure scheiten sollen  - sofern diese durch die Covid-Pandemie ausgelöst worden sind.

Änderung der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) durch touristische Maßnahmen (Tourismusförderrichtlinie - Infrastrukturprojekte)

  • Antragsberechtigt sind vorzugsweise kommunale Gebietskörperschaften sowie juristische Personen, die nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet sind.
  • Ziel der Förderung ist es, die Umsetzung von bereits laufenden oder geplanten Projekten sicherzustellen bzw. zu ermöglichen.
  • Bei bereits bewilligten und noch nicht abgeschlossenen Vorhaben können insbesondere für den Fall, dass der Projektträger in Folge der COVID- 19-Pandemie ganz oder teilweise nicht mehr in der Lage ist, die für die Umsetzung des Projekts vorgesehenen Eigenmittel aufzubringen, die Fördersätze nachträglich erhöht werden.
  • Bei geplanten aber noch nicht bewilligten Projekten kann der Fördersatz erhöht werden, sofern der Antragsteller aufgrund der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie nicht in der Lage ist, das geplante Projekt zu realisieren.
  • Die in der Richtlinie vorgesehenen Höchstfördersummen werden in beiden Fällen nach oben angepasst.

Änderung Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung touristischer Projekte

  • Antragsberechtigt sind je nach Fördertatbestand insbesondere bestimmte Tourismusorganisationen, touristische Vereine und Verbände mit landesweiter Zuständigkeit und/oder Verantwortung, kommunale Gebietskörperschaften sowie juristische Personen, die nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet sind.
  • Ziel der Förderung ist es, die Umsetzung von bereits laufenden oder geplanten Projekten sicherzustellen bzw. zu ermöglichen. Zudem werden digitale und sonstige Projekte zur Anpassung an die Folgen der COVID-19-Pandemie im Tourismus in Niedersachsen unterstützt.
  • Bei bereits bewilligten und noch nicht abgeschlossenen Vorhaben können insbesondere für den Fall, dass der Projektträger in Folge der COVID-19-Pandemie ganz oder teilweise nicht mehr in der Lage ist, die für die Umsetzung des Projekts vorgesehenen Eigenmittel aufzubringen, die Fördersätze nachträglich erhöht werden.
  • Bei geplanten aber noch nicht bewilligten Projekten kann der Fördersatz auf bis zu 80 % erhöht werden, sofern der Antragsteller aufgrund der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie nicht in der Lage ist, das geplante Projekt zu realisieren.
  • Die Höchstfördersumme wird in beiden Fällen auf 200.000,- Euro angehoben.
  • Außerdem wird der Fördertatbestand „Entwicklung und Umsetzung digitaler und/oder sonstiger touristischer Maßnahmen, die aufgrund der COVID-19-Pandemie erfolgen“ neu geschaffen.