Covid-19

Informationen für den Waren- und Güterverkehr

Der innereuropäische Waren- und Güterverkehr soll zur Versorgungssicherung von Wirtschaft und Bevölkerung so gut wie möglich aufrechterhalten werden.
Allerdings muss man sich an den Grenzübergängen auf Wartezeiten durch Grenz- und Gesundheitskontrollen einstellen. Aktuelle Informationen zu Staulängen und Wartezeiten an innereuropäischen Grenzübergängen finden Sie hier: https://covid-19.sixfold.com/
Auch der Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen e. V. bietet auf seiner Website fortlaufend aktualisierte Informationen über den Warenverkehr:
https://www.vvwl.de/newsroom/
Die Europäische Kommission hat am 16. März Leitlinien für Grenzmaßnahmen zum Schutz der Gesundheit und zur Verfügbarkeit von Gütern vorgelegt, die mit sofortiger Wirkung gültig sind. Die Mitgliedstaaten können vorübergehend Kontrollen an den Binnengrenzen einführen, sofern dies durch die Gefahr einer Pandemie gerechtfertigt ist. Alle Mitgliedstaaten müssen die Wiedereinführung von Kontrollen gemäß dem Schengener Grenzkodex (EU-Verordnung 2016/399) melden. „Grüne Korridore“ an den EU-Binnengrenzen sollen wesentlichen Gütern Vorfahrt beim Grenzübertritt geben: Die Mitgliedstaaten müssen den freien Verkehr aller Waren erhalten und vor allem die Lieferkette von lebensnotwendigen Produkten (Medikamente, medizinische Geräte, lebensnotwendige und verderbliche Lebensmittel, lebende Tiere) gewährleisten und prioritäre Fahrspuren ausweisen.
Insgesamt haben die Mitgliedstaaten zwischenzeitlich unterschiedliche Maßnahmen im Verkehrsbereich getroffen. Hierzu zählen beispielsweise die Aufhebung von Sonntagsfahrverboten, die Schließung kleiner Grenzübergänge, die Wiedereinführung von Grenzkontrollen oder die Verpflichtung für Fahrer, Gesundheitsnachweise mitzuführen. Um eine Übersicht bereitzustellen, hat die EU-Kommission eine Plattform über alle getroffenen Maßnahmen der einzelnen EU-Länder im Warenverkehr erstellt: https://ec.europa.eu/transport/coronavirus-response_en