International

Entwicklung des Auslandsgeschäfts bleibt stabil

Der Präsident der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK), Dr. Bernhard Brons, hat beim Jahrespressegespräch ein durchwachsenes Fazit für das internationale Geschäft gezogen: „Die international tätigen Unternehmen mussten 2018 mit einigen Widrigkeiten umgehen“, sagte er am Dienstag (15. Januar) im Klub zum Guten Endzweck. Der anstehende Brexit, die vielen Handelskonflikte der USA sowie neue Sanktionen gegen Russland und dem Iran gingen auch an den im IHK-Bezirk ansässigen Unternehmen nicht spurlos vorüber.
„Leider ist der weltweite Trend der vergangenen Jahre hin zu mehr Abschottung und Protektionismus ungebrochen und nimmt ständig weiter zu. Das spiegelt sich nun auch in jüngsten Schätzungen bei den Wachstumszahlen der Weltwirtschaft wider: alle Prognosen wurden zum Teil deutlich runtergeschraubt“, so Brons.  
Gleichzeitig betonte er jedoch die weitere internationale Ausrichtung der Unternehmen aus unserer Region: „Erfreulicherweise liegen wir bei der Ausstellung von Außenwirtschaftsdokumenten insgesamt erneut über dem Vorjahr.  Diese Entwicklung zeigt, dass unsere Unternehmen die Heraus-forderungen annehmen und weiterhin ein Augenmerk auf Auslandsmärkte haben. Dies gilt insbesondere für die sogenannten Carnets - hier haben wir nach einem Weihnachtsendspurt sogar einen Zuwachs von rund 90 Prozent“, so Brons weiter.   In diesem Zusammenhang wies der Präsident ebenfalls erneut auf die verschiedenen Dienstleistungen der IHK im Bereich der Außenwirtschaft hin, mit denen Unternehmen aus unserer Region bei ihren internationalen Geschäften unterstützt werden.  Dazu gehören laut Brons beispielsweise ausgewählte Ländersprechtage, gezielte Schwerpunktveranstaltungen und Fachseminare sowie insbesondere individuelle Beratungsgespräche mit den Unternehmen.