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IHK informiert über Brexit-Folgen im Bereich der Umsatzsteuer

Gemeinsam mit weiteren IHKs in Niedersachen lädt die Industrie- und Handelskammer (IHK) für Ostfriesland und Papenburg am Mittwoch, 24. März, von 10.00 bis 11.00 Uhr zu einem Webinar über umsatzsteuerrechtliche Änderungen im Handel mit dem Vereinigten Königreich ein.
Alexander Altmann, britischer Steuerberater und Partner bei Blick Rothenberg in London, erläutert, was Unternehmen in Bezug auf Warenlieferungen nach Großbritannien und Dienstleistungen für britische Kunden beachten müssen.  
Seit dem 1. Januar 2021 ist das Vereinigte Königreich endgültig aus der Europäischen Union ausgetreten. Damit haben sich für Lieferungen nach Großbritannien auch die Umsatzsteuerregeln geändert. Zwar gibt es ein Handelsabkommen, das unter anderem Zollfreiheit garantiert. Dies ändert jedoch nichts daran, dass das Vereinigte Königreich steuerrechtlich als Drittstaat gilt. Umsatzsteuerliche Vereinfachungen aus dem Europäischen Binnenmarkt fallen weg, Rechnungen erfordern eine neue Form und die steuerliche Behandlung von B2C- und B2B-Geschäften ist vorab zu prüfen.
Weitere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit zu dem Webinar sind auf www.ihk-emden.de/brexit hinterlegt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch erforderlich.