Tourismus

IHK-Tourismusausschuss fordert Perspektive für die Branche

Der Ausschuss für Tourismus, Hotel- und Gaststättengewerbe der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK) hat sich in einer Online-Sitzung am Mittwoch für Öffnungsperspektiven für die Branche ausgesprochen. Dabei müsse das Thema Sicherheit im Vordergrund stehen.
Unter Leitung des Vorsitzenden Stefan Fröhlich (Norden-Norddeich) diskutierten die Ausschussmitglieder die aktuelle Lage sowie die Aussichten auf das Jahr 2021. Der Lockdown Light, von dem vor allem Tourismus und Gastgewerbe betroffen sind, habe gezeigt, dass die Branche kein Pandemietreiber sei. „Unsere Branche hat in die Umsetzung aller Regelungen investiert und entsprechende Konzepte vorgelegt. Für die Betriebe des Gastgewerbes ist Hygiene ein selbstverständlicher, eingeübter und elementarer Bestandteil des Arbeitsalltags“, so Fröhlich.
Vor allem für das kommende Frühjahr müsse es nun aber frühzeitig eine Perspektive für die Branche geben, sonst würde es für eine Vielzahl von Betrieben wirtschaftlich eng werden. Dabei müsse das Thema gesundheitliche Sicherheit für Gäste, Angestellte und Einwohner im Fokus stehen. Ein Stufenplan – ähnlich wie im Frühsommer diesen Jahres – müsse den Weg dahin öffnen, dass die Betriebe bis zur Ostersaison wieder nennenswerte Umsätze erwirtschaften könnten.
Es gehe dabei nicht um Massentourismus und Großveranstaltungen, sondern darum, den Gästen in der Region mit Maß und Vernunft einen erholsamen Aufenthalt zu bieten. Deshalb könne man zunächst auch auf begleitende touristische Angebote verzichten - man könne die Gäste darauf hinweisen, dass bestimmte Angebote nicht wie gewohnt zur Verfügung stünden. Im Vordergrund stehe das Wohl und die Sicherheit des Gastes. Die Region müsse im Tourismus auf Ruhe und Erholung setzen.